Überraschend: Mehr als 20 Millionen Streams und zahllose Partys zeigen, wie stark sein früher Einfluss auf die deutsche Szene wirkte.
Malte Pittner gilt als prägende Figur einer Hamburger kultband. Er gehörte 1997 zu den Gründern und formte Sound und Stil der frühen Phase. Seine Arbeit an den Alben „Bitte ziehen Sie durch“ und „Noch 5 Minuten Mutti“ setzte markante Akzente.
Er prägte Texte, Auftritte und die Wandlung von Hip‑Hop zu energiegeladener Party‑ und Elektro‑Ästhetik. Die Mitwirkung an „Remmidemmi (Yippie Yippie Yeah)“ wurde später zum kulturellen Referenzpunkt.
Nach dem Ausstieg wechselte er 2009 zur Country‑Formation Texas Lightning und fand dort ein neues Publikum. In den letzten Jahren zog sich der musiker zunehmend zurück.
Sein Tod am 9. November nach langer Krankheit wurde von der früheren band via Instagram bekanntgegeben. Dieser Beitrag ordnet Werk, Wirkung und die private Zurückhaltung in eine biografische Perspektive ein.
Wichtige Erkenntnisse
- Er war Mitgründer einer einflussreichen Hamburger Band (Gründung 1997).
- Seine Arbeit veränderte die Ausrichtung der deutschen Pop‑ und Clubmusik.
- Mitwirkung an frühen Alben und an „Remmidemmi“ bleibt prägend.
- 2009 folgte ein Stilwechsel hin zur Country‑Szene.
- In späteren Jahren zog er sich aus der Öffentlichkeit zurück.
Für weitere Informationen: Bettina Anderson
Aktuelle Nachricht: Tod von Malte Pittner nach langer Krankheit
Die Hamburger Band bestätigte am Montag den Tod ihres früheren Mitglieds. Die Mitteilung nannte als Rahmen den Ausdruck „nach langer Krankheit“ und bat um Rücksicht für die Familie.
„Unser ehemaliger Bandkollege Malte Pittner ist vor Kurzem nach langer Krankheit gestorben.“
Als Sterbedatum wurde der 9. November angegeben. Die Deutsche Presse‑Agentur berichtete übereinstimmend und machte die Angaben damit öffentlich.
Die Berichte zum Alter schwankten zwischen 47 und 48 Jahren. Genauere Details zur Todesursache wurden nicht veröffentlicht, was die Privatsphäre der Angehörigen respektiert.
- Offizielle Quelle: verifizierter Instagram‑Kanal der Band.
- Sterbedatum: 9. November (laut Agenturbericht).
- Alter in Berichten: etwa 47–48 Jahre; Angaben variieren bei Eilmeldungen.
- Informationen zur langer Krankheit wurden genannt, medizinische Details fehlen.
Medien und Fans reagierten mit Beileidsbekundungen und würdigten die künstlerische Bedeutung. Die sachliche und würdige Bekanntgabe unterstreicht den Wunsch nach einem respektvollen Umgang mit der Nachricht.

malte pittner bei Deichkind: Gründung, Stilprägung und Kult-Alben
Die Gründungsjahre in Hamburg legten den Grundstein für einen eigenständigen Sound, der bald als kultband galt.
Hamburger Kultband: Mitgründung 1997 und prägenden Einfluss auf Sound und Stil
1997 gehörte er zur Startformation neben Philipp Grütering und Bartosch Jeznach. In diesen jahren half er, die künstlerische Richtung zu formen.
Alben der frühen Jahre: „Bitte ziehen Sie durch“ und „Noch 5 Minuten Mutti“
Bis 2005 entstanden die ersten alben, darunter bitte ziehen und minuten mutti. Diese Werke zeigten klare Hip‑Hop‑Wurzeln.
Für weitere Informationen: Rob Reiner
Von Hip‑Hop zu Electropunk: Weg zur Party‑Hymne „Remmidemmi (Yippie Yippie Yeah)“
Das Experimentieren mit Electro und Party‑Elementen mündete 2006 in Songs wie „Remmidemmi“. Die Verbindung aus Hook und Ironie prägte die Live‑Performance.
„Er hatte tausende Stimmen und brachte Humor, Energie und Vielseitigkeit in die Gruppe.“
| Jahr | Stil | Schlüsselbeitrag |
|---|---|---|
| 1997–2005 | Rap / Hip‑Hop | Formung der frühen Identität; Texte und Performance |
| 2006 | Electropunk / Party | Beteiligung an „Remmidemmi“; Entwicklung zur Hymne |
| Live | Performance / Humor | Anarchie auf der Bühne; prägende Entertainer‑Rolle |
Karriere nach Deichkind: Musiker und Gitarrist bei Texas Lightning
2009 wechselte er in ein völlig anderes musikalisches Umfeld und übernahm die Rolle des gitarrist in einer prominenten Country‑Formation. Dieser Wechsel zeigte seine Offenheit gegenüber neuen Stilen.
Country-Band Texas Lightning: Einstieg ab 2009 in der Hamburger Band
Als Teil von texas lightning spielte er in einer country-band texas, die für ihren originellen Country‑Pop bekannt war. Die Besetzung um Olli Dittrich und Jane Comerford hatte TV‑Erfahrung und Live‑Routine.
ESC-Bezug und Hits: „No No Never“ sowie markante Cover im Country-Stil
Die Band hatte mit „No No Never“ ein großes Publikum erreicht und wandelte Popklassiker in Country‑Arrangements um. Seine Arbeit als musiker und Instrumentalist trug zum charakteristischen Klang bei.
- Stilwechsel: Von Electropunk zu Country‑Pop mit Humor.
- Instrumental: Gitarrenspiel stärkte das Ensemble und die Live‑Dynamik.
- Kontinuität: Die folgenden jahre dokumentieren konstante Arbeit als musiker.
„Der Brückenschlag zwischen Genres machte die Arbeit in der band besonders reizvoll.“
Tod, Todesursache und Alter: Was bekannt ist
Die Band-Mitteilung nannte den 9. November als Zeitpunkt seines tod und bat zugleich um Rücksicht für die Familie.
„Nach langer Krankheit gestorben“: Zeitpunkt des Todes und Bekanntgabe
In der offiziellen Nachricht hieß es, er sei nach langer Krankheit gestorben. Konkrete Angaben zur todesursache wurden nicht veröffentlicht.
Die Formulierung legt den Fokus auf Würde und Privatsphäre, statt auf medizinische Details.
Reaktionen aus der Musikszene: Erinnerungen an den Musiker und Entertainer
Kollektive Stimmen aus der Szene hoben seine Kreativität und Bühnenpräsenz hervor.
„Genialer Musiker, Entertainer und unglaublich talentierter Songwriter.“
Produzenten und Weggefährten erinnerten an seinen Humor und seine Vielseitigkeit als musiker und Gitarrist.
Rückzug aus der Öffentlichkeit in den letzten Jahren
In den letzten Jahren zog er sich bewusst zurück. Daher gab es weniger Auftritte und Interviews.
- Die genaue Angabe des Datums schafft Klarheit; Berichte zu Alterangaben wurde jahre variierten leicht.
- Als gitarrist und Songwriter blieb sein Beitrag geschätzt.
- Die Nachricht, dass pittner tot ist, verbindet Trauer mit breiter Würdigung seines künstlerischen Lebens.
Für weitere Informationen: Marcel Mann
Kontext: Verluste im Umfeld der Kultband Deichkind
Hinter den Bühnen von Deichkind standen mehrere prägende Persönlichkeiten, deren Tod tiefe Lücken riss.
Im Jahr 2009 starb der Produzent Sebastian „Sebi“ Hackert im Alter von 32 Jahren. Seine Todesursache wurde als plötzlicher Herzstillstand genannt. Hackert galt als Mastermind des Sounds und prägte Studio‑Arrangements maßgeblich.
Genau 13 Jahre später verlor die Szene mit Andreas Herbig einen weiteren wichtigen Wegbegleiter. Herbig, oft „Boogieman“ genannt, verstarb 2022 im Alter von 55 Jahren an den Folgen einer Krankheit (Lungenfibrose). Er wirkte als Mentor und hatte großen Einfluss auf die ästhetische Entwicklung.
Rolle und Wirkung hinter den Kulissen
Die beiden Produzenten formten über viele Jahre das Soundbild, das die Hamburger Band bekannt machte. Ihr Wirken verband Bühne und Studio.
„Ohne diese Produzenten wäre die Entwicklung von Hip‑Hop zu härteren Electrobeats weniger sichtbar geworden.“
| Person | Rolle | Todesdatum | Todesursache |
|---|---|---|---|
| Sebastian „Sebi“ Hackert | Produzent / Studio‑Architekt | 21. Februar 2009 | Plötzlicher Herzstillstand |
| Andreas Herbig („Boogieman“) | Produzent / Mentor | 21. Februar 2022 | Lungenfibrose (Krankheit) |
In den letzten Jahren erlebte das Umfeld der Band mehrere dieser schweren Verluste. Für Fans und Fachleute zeichnen sie das Bild eines Netzwerks, dessen kreative Kraft von vielen unsichtbaren Händen getragen wurde.
Fazit
Er hinterlässt ein Oeuvre, das Genregrenzen übersprang und Fans über Jahre prägte.
Malte Pittner war prägend an den frühen Alben beteiligt, darunter Bitte ziehen und Noch 5 Minuten Mutti. Diese Werke blieben Referenzpunkte für viele Zuhörer.
Später arbeitete er als Gitarrist in der Texas Lightning Formation und zeigte damit in der country-band texas seine stilistische Breite.
Sein Tod am 9. November nach langer Krankheit (offiziell als krankheit gestorben formuliert) lenkt den Blick auf sein Werk, nicht auf Details zur Krankheit.
Über die Alter Jahren blieb er ein kreativer Musiker, dessen Vielseitigkeit und Humor weiter inspirieren.

